Alfons Bürgler (*1936)
Körperschriftenmaler

Alfons Bürgler ist ein Schweizer Künstler. Er lebt und arbeitet in Steinen SZ. Seine Arbeitstechniken umfassen Acryl- und Ölmalerei, Aquarell, Zeichnung, Glasgravur, Collage, Radierung, Siebdruck, Skulptur und Fotografie.

Alfons Bürgler wächst als sechstes von elf Kindern in Illgau, einem kleinen Bergdorf über dem Muotatal als Sohn eines Schuhmachers auf. Schon als Jugendlicher zeichnet er leidenschaftlich gern. Sein erster Beruf als Schneider führt ihn für längere Aufenthalte in die französische und italienische Schweiz. 1967 Heirat mit der Sängerin Margrith Suter, zwei Töchter. Teilzeitstelle in einem Architekturbüro, Besuch von Kunstschulen in Zürich und Luzern und Salzburg. Zahlreiche Studienreisen in Europa, den USA und Afrika. Ab 1984 arbeitet Alfons Bürger als freischaffender Künstler. Ab 1993 gehen er und seine Frau getrennte Wege. Alfons Bürgler zieht in eine kleine Holzhütte am Rand von Goldau, die er bis 1999, bis zur Übersiedlung nach Steinen, bewohnt. Ausstellungen und Publikationen machen ihn einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Verschiedene Auftraggeber schätzen seine unverwechselbare Sprache und seine vielfältigen Themen und ziehen ihn zur künstlerischen Bereicherung ihrer privaten oder öffentlichen Bauten bei. Für seine Baumfiguren-Plastiken richtet er 2007 in Steinen ein kleines, der Öffentlichkeit zugängliches Privatmuseum ein, das „Baumfigurenkabinett“. Sein Galeriehaus, wo ein Grossteil seines Schaffens in einer Dauerausstellung gezeigt wird, eröffnete er 2016. Sein einfaches Leben, aber auch sein komplexes Schaffen ist von der Liebe zur Natur, ganz besonders zu den Kräutern und Pilzen, aber auch zum Tanz geprägt.

Der österreichische Schriftsteller Alfred Polgar bezeichnete den Lebenskünstler als einen Menschen, der «seinen Sommer so erlebt, dass er ihm noch den Winter wärmt». Alfons Bürgler hat es geschafft, den „Herbst des Lebens“ zum Sommer zu machen.